Heutzutage hat jede Firma, die etwas auf sich hält, ein Image. Mittlerweile wird es auch Marke genannt. Image bedeutet Selbstbild. Im weiteren Sinne des Wortes sprechen wir auch vom Selbstbewusstsein – oder auch dem Zu-sich-selbst-stehen.

So überlegen sich Firmen zum Beispiel, was sie vermitteln möchten oder wohin sie sich entwickeln wollen. Oder ebenso: Wie sie von außen wahrgenommen werden möchten. Des Weiteren machen sie sich darüber Gedanken, wie sie diese Eigenschaften am besten “verpacken”, um entsprechend verstanden zu werden.

Selbstbewusstsein ist eng mit dem Selbstbild verknüpft
Selbstbewusstsein ist eng mit dem Bild verwoben, das man von sich selbst hat.

Auf diese Weise kommt das Selbstbild zustande. Genauer gesagt, das Corporate Image. Dieses ist mit Selbstbewusstsein gleichsetzbar. Schließlich sind nur diejenigen selbstbewusst, die ihren eigenen Wert kennen und zu sich selbst stehen. Deswegen holen sich Firmen Spezialisten ins Boot, die ihnen bei der Erschaffung eines möglichst attraktiven Images helfen sollen. Und wir Konsumenten, die die Firma kennen, ihre Produkte verwenden oder ihre Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben eben dieses Bild im Kopf. Und zwar nicht nur dann, wenn wir an die Firma denken. Auch dann, wenn wir mit anderen darüber reden.

Wer sich selbst gering wertet,
wird von anderen nicht so hoch eingeschätzt,
wie es der Fall wäre,
wenn er Selbstachtung zeigte.
~ Prentice Mulford

Selbstbewusstsein und das eigene Selbstbild

Ein weiteres Beispiel für das Selbstbild ist unser eigenes Selbstbild. Insbesondere diesem Thema möchte ich mich heute widmen. Und zwar deshalb, weil ich es für einen sehr wichtigen Faktor für unsere Entwicklung halte.

Welches Bild hast du von dir selbst?

Jeder von uns hat ein bestimmtes Bild von sich. Dieses Image kann uns bewusst sein. Jedoch kann es ebenfalls teilweise oder zu großen Teilen im Unterbewusstsein verborgen sein. Insofern möchte ich darauf hinweisen, dass wir sowohl ein äußeres Selbstbild wie auch ein inneres Selbstbild haben.

Inneres vs. äußeres Selbstbild

Das äußere Selbstbild ist jenes Bild, das wir nach außen zeigen bzw. projizieren. Im weiteren Sinne dieses Konzepts ist es die Art und Weise, wie wir uns geben. Also wie wir gehen, uns bewegen, reden oder uns mit anderen auseinandersetzen. Ebenso gehört die Art wie wir uns kleiden und sozial verhalten dazu.
Andererseits ist da das Innere, das in uns verborgen ist. Hierbei handelt es sich um die Wahrnehmung, die wir von uns haben. Beispielsweise, was wir von uns halten oder etwa wie wir uns selbst sehen. Ferner, welchen Wert wir uns geben, und was wir uns selbst zutrauen.

Interessanterweise hat dieses Selbstbild, ergo Selbstbewusstsein, einen immensen Einfluss auf unser Leben. Denn es bestimmt, wie gut es uns im Leben geht bzw. was und wer uns in unserem Leben begegnet.

Wie Selbstbewusstsein deinen Erfolg beeinflusst

An dieser Stelle muss folgende Bemerkung vorausgeschickt werden:

Dein Erfolg entsteht in deinen unterbewussten Bildern von dir selbst.

Dies bedeutet, dass diese beiden Selbstbilder zusammenhängen. Sogar noch mehr als das: Sie bedingen sich gegenseitig.

Von der Maske, die sich Persona nennt

Dir sind sicher schon Menschen aufgefallen, die ein künstlich, aufgesetzt wirkendes Äußeres kreiert haben. Hier spielt zum Beispiel auch die Persönlichkeit mit. Die sog. „Persona“, die wir aus dem Griechischen kennen. Darunter versteht man eigentlich die Maske, die ein Schauspieler für seine Rolle verwendet.

Im Grunde ist Persönlichkeit ein Begriff, der sehr häufig verwendet wird. Und ehrlich gesagt: Wer möchte nicht eine tolle Persönlichkeit sein? Dabei ist allerdings zu beachten, dass hier das innere und das äußere Selbstbild zusammenspielen. Letztendlich bedeutet dies, dass unser Selbstbild bzw. unser Selbstbewusstsein bestimmt, was wir nach außen tragen. Das heißt, welche Persönlichkeit wir haben und entwickeln. Und ob diese “Maske“ authentisch wirkt.

Der Blick in den Spiegel: Wie selbstbewusst bist du?

In diesem Kontext möchte ich eine längere Textpassage aus C. G. Jungs Bewusstes und Unbewusstes zitieren:

Wer in den Spiegel des Wassers blickt, sieht allerdings zunächst sein eigenes Bild. Wer zu sich selber geht, riskiert die Begegnung mit sich selbst. Der Spiegel schmeichelt nicht. Er zeigt getreu, was in ihn hineinschaut. Nämlich jenes Gesicht, das wir der Welt nie zeigen, weil wir es durch die Persona, die Maske des Schauspielers, verhüllen.

Der Spiegel aber liegt hinter der Maske und zeigt das wahre Gesicht. Dies ist die erste Mutprobe auf dem inneren Wege. Eine Probe, die genügt, um die meisten abzuschrecken. Denn die Begegnung mit sich selber gehört zu den unangenehmeren Dingen, denen man entgeht, solange man alles Negative auf die Umgebung projizieren kann.

Selbstbewusstsein hat seine Wurzeln in alltäglicher Erfahrung

Das Selbstbewusstsein bzw. Selbstbild hat seine Wurzeln in dem, was uns im Leben passiert. Also in dem, was wir erleben. Folglich beginnt es schon damit, welche genetischen Wurzeln wir haben. Darüber hinaus sind natürlich die Einflüsse unserer Umgebung und Sozialisierung von Anbeginn unseres Lebens ein Thema. Also nicht nur das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können.

Selbstbewusstsein und bewusste Wahrnehmung des Selbstbildes
Die bewusste Wahrnehmung des Selbstbildes ist für viele Menschen nicht alltäglich.

Viel mehr spielen hier ebenfalls die energetischen Einflüsse eine Rolle. Wenn auch diese Einflüsse und Entwicklungen meistens unterbewusst und unbewusst funktionieren. Erwähnenswert an dieser Stelle ist ebenso, dass die bewusste Wahrnehmung des Selbstbildes, ergo Selbstbewusstseins, nicht für jeden Menschen alltäglich ist. Denn nicht nur das innere Selbstbild ist im Unterbewusstsein verankert. Dasselbe trifft auch auf das äußere Selbstbild zu. Dieses wird nicht immer bewusst gelebt, sondern kann mehr Gewohnheit als bewusstes Auftreten sein.

Ist das Selbstbewusstsein dynamisch oder entwickelt es sich?

Das Selbstbewusstsein unterliegt den äußeren und inneren Einflüssen. Und weil Letztere darauf wirken, lässt es sich ändern. Möglicherweise ist es in gewissen Menschen etwas starrer und unbeweglicher. Doch es kann auf jeden Fall geändert werden. Ebenfalls können wir bewusst darauf hinarbeiten unser Selbstbild so zu gestalten, wie wir es uns schon immer gewünscht haben.

Dadurch lässt sich unser Leben und die Ergebnisse, die wir erzielen, bewusst gestalten. Ähnlich dem Mindset, das gezielt geändert und gestaltet werden kann.
„…Tell me lies, tell me lies, tell me sweet little lies…“ ist ein Liedtext, der das gut zum Ausdruck bringt. Er ist ein Beispiel dafür, dass es viel einfacher, bequemer ist, sich Tag für Tag anzulügen oder anlügen zu lassen.

Wenn du dich also entwickeln, dein Selbstbewusstsein und deinen Lebensstil kontinuierlich verbessern willst, mach dich jetzt daran, dein Selbstbild zu entdecken. Und gestalte es so, wie du es dir wünscht.

Dazu gebe ich dir gerne Impulse und Werkzeuge. Melde dich für ein kostenloses Erstgespräch.

 

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