Meditieren: Warum du diese 3 Vorteile unbedingt kennen musst!

Freiheit ist der Weg zum Glück

Meditieren: Warum du diese 3 Vorteile unbedingt kennen musst!

Durch Meditieren sich selbst kennenlernen

“Hey, Joe!”, sage ich zu meinem Freund. “Schau dir doch die neuen Fächer für nächstes Jahr an!” Voller Freude zeige ich ihm den Zettel. In der Oberstufe des Gymnasiums ist das Fach “Psychologie, Philosophie” am Stundenplan aufgetaucht. Begeistert malen wir uns aus, dass wir endlich erfahren werden, wie wir funktionieren. Innen, auf der Ebene der Gefühle und Gedanken. In der Psyche, im Verborgenen. Warum wir uns einmal super fühlen und dann wieder niedergeschlagen. Warum sich die Gefühle so schnell ändern können. Warum uns Konflikte so sehr beschäftigen und belasten. Die Lösung für all das und noch viel mehr, werden wir in dieser Unterrichtsstunde erleben. Ob wir auch meditieren werden?

Veränderter Bewusstseinszustand: Meine Experimente

Der Lehrer war alt und grau, eine graue Eminenz. Er hatte viele organisatorische Aufgaben und war deshalb nicht immer für uns verfügbar. Was er uns beibrachte, war dann etwas ernüchternd. Die Geschichte der Philosophie, die verschiedenen Theorien von der 4-Säfte-Lehre bis hin zu Hegel. Sowie Grundlagen der Psychologie. Interessant, nicht?

Doch wir haben das alles nur gestreift. Tiefgang war nicht so recht drin. Am besten sind mir die Intelligenztests in Erinnerung. Endlich eine konkrete Beschäftigung mit den eigenen Fähigkeiten und verborgenen Schätzen. Zu Hause im Bett habe ich nach Anleitungen versucht, in einen anderen Bewusstseinszustand zu gelangen. Habe die Augen nach oben verdreht. Mein Bewusstseinszustand hat sich nicht verändert. Ich bin eingeschlafen.

Meditieren Sonnenuntergang am Meer

Der Weg zum richtigen Meditieren ist ein Prozess. Man sollte sich nie von scheinbaren Rückschlägen entmutigen lassen. Die Resultate stellen sich letztendlich garantiert ein.

Noch kein Meditieren, aber dafür Mantrasingen

Mit dem Studium hat die Suche nach dem Bewusstsein eine neue Dimension erfahren. Wir diskutierten über den Sinn des Lebens sowie der verschiedenen Lebensformen. Wir besuchten spirituelle Abende und malten uns aus als buddhistischer Mönch im Kloster zu leben. Über angeregte Diskussionen und Mantrasingen sind wir nicht hinausgekommen.

Obwohl – mir ging es gut. Ich hatte ein Studium. Ein Sozialleben, das mich vom Lernen abgehalten hat. Spaß auf der Uni. Ich lebte in der Großstadt. Dann gab es auch diese Tage, an denen ich lernen wollte und nicht konnte. An denen eine Sehnsucht in mir nach mehr aufstieg. Nach dem intensiven Erleben. Nach dem höheren Sinn, der mich antrieb und mir sagte:

Das kann ja nicht alles gewesen sein.

Ich war 21…

Der Weg zum Meditieren

Damals wohnte ich in einem Studentenheim. Hatte ein Doppelzimmer. Mein Zimmernachbar war ein ruhiger Physikstudent. Als ich im Herbst wieder ins Heim gezogen bin, war da dieses Plakat am Eingang: “Meditation, das Yoga des Parasympathischen Nervensystems”.

Das ist was für mich, dachte ich. Und ich ging nicht hin. Die Kontaktperson, Erwin, hatte sogar in meiner Nähe ein Zimmer. Außerdem war ich zu schüchtern, um ihn anzusprechen. Und auch, um hinzugehen. Irgendwann im November ergab sich ein Gespräch. Da wollte ich wissen, ob ich da noch einsteigen kann. “Ja klar, schau vorbei.”

Ich war erfüllt, als ob ich was Großartiges erreicht hätte…

In dem Seminarraum waren ein paar Sessel aufgestellt. Vorne befand sich ein Plakat mit einer Grafik: Eine Person im Schneidersitz, im Körper Linien und Sterne, die das Energiesystem darstellen. Am Tisch eine Kerze und ein Foto. Etwas mehr als 10 Personen waren anwesend, ins Gespräch vertieft oder schweigend die Szene betrachtend.

Erwin hat mich gleich begrüßt und erklärte mir das Plakat, die Kerze, das Foto. Wir setzten uns. Erwin hat eine Einführung gehalten. In dieser erklärte er den Sinn von Meditation und Yoga. Eben wie das alles funktioniert. Zugegeben, ich habe nicht viel verstanden. Dann folgte eine Meditationsübung, bei der ich nicht viel spürte oder erlebte.

Anschließend ging ich wieder auf mein Zimmer. Und da ist dann so ein Gefühl gekommen. Ich war ganz erfüllt, so als ob ich gerade was Großartiges erreicht oder bekommen hätte. Wie nach der Matura, kam es mir in den Sinn. Ich wollte die ganze Welt umarmen. Das Gefühl war unbeschreiblich schön. Wenn das von der Meditation kommt, dann habe ich gefunden, was ich gesucht habe. Es war wie Heimkommen.

Vorteil #1: Meditieren für Stressmanagement & Stressabbau

Für den modernen Menschen wird eine höhere Lebensqualität immer wichtiger. Seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts existiert der interdisziplinäre Forschungsbereich der Meditationsforschung. Nicht nur, wie man Ziegen mit einem Blick umhaut. Auch die Auswirkungen auf den gestressten Organismus wurden erforscht.

So ist es heute wissenschaftlicher Konsens dass Meditation zu einer besseren Stressverarbeitung führt. Darüber hinaus kann es mit der Nutzung breiterer Gehirnareale, größerer neurologischer und kognitiver Effizienz und verbesserter Informationsverarbeitung in Verbindung gesetzt werden.

Hier macht es auch einen großen Unterschied, ob man eine Entspannungsübung macht oder tatsächlich meditiert. Im dem Sinne, dass Gedankenfreiheit, mentale Stille entsteht. Vor allem Menschen, die ein hohes Leistungspotential halten wollen, erlernen und praktizieren Meditation und Yoga.

Meditieren als Tool für Stressmanagement bzw. für Stressabbau

Meditieren ist eines der wirksamsten Tools für Stressmanagement. Stressabbau leicht gemacht!

Meditieren & die parasympathische Reaktion

Die meisten Theorien, inklusive eines Konzepts namens ‚Parasympathische Reaktion’, besagen, dass Meditieren eine höher entwickelte Form der Entspannung ist. Denn Stress bedingt die Aktivierung der sympathischen Komponente des autonomen Nervensystems. Dieses löst im Extremfall eine ‚Kampf oder Fluchtreaktion‘ aus.

In diesem Kontext regt Meditation, so wie auch jede andere Form der Ruhe oder Entspannung, den Parasympathikus an und reduziert die Aktivität des Sympathikus. Dadurch wird die Herzfrequenz gesenkt, der Blutfluss in den inneren Organen verbessert und der Blutrückfluss aus der Peripherie angeregt. Je tiefer die Entspannung und die Meditation, desto stärker ist der Effekt durch die Aktivierung des Parasympathikus.

Vorteil #2: Mehr innere Ruhe

Um den Stress loslassen zu können, brauchen wir einen Abstand. Also ein Loslassen, um wieder zu innerer Ruhe zu kommen. So wie es eben im Urlaub sein soll. Urlaub, so höre ich, soll 3 Wochen dauern, um wirklich runterzukommen. Um in weiterer Folge ganz abschalten zu können.

Denn in der ersten Woche kreisen noch alle bzw. viele Gedanken und Gefühle um die Arbeit, die den Stress verursacht. Die zweite Woche dagegen dient dem Entspannen. Dem Sich-einlassen auf die Freiheit im Urlaub. Und in der dritten Woche ist die Freiheit erreicht. Danach tritt die innere Stille ein. So du sie aushalten kannst. Doch schon bald beginnt im Kopf wieder die Rückreise.

Insofern ist Meditation sowas wie ein Kurzurlaub. Er bringt Abstand bzw. ein Loslassen von Gedanken und Gefühlen. So ein Kurzurlaub bringt dich in die innere Ruhe, einmal mehr, einmal weniger.

Übung macht den Meister!

Meditieren - Orte der Stille

Meditieren erlaubt ein Loslassen von (belastenden) Gedanken und Gefühlen.

Vorteil #3: Mit Meditieren zu mehr Freude

Wann hast du das letzte Mal wirklich Freude empfunden?

Freude ist eine Grundemotion mit großer Bedeutung für uns. Oft stehen wir uns selbst im Weg, wenn Freude fehlt. Weißt du was ich meine?

Wenn du deine Selbstkritik einfach mal loslässt und Kritik anderen gegenüber mal beiseite lässt. Und ebenso, wenn du die innere Stille findest. So ähnlich, als wärst du in der Urlaubswoche drei. Dann entdeckst du, dass Freude in dir wohnt. Genauso wie damals, als du noch ein kleines Kind warst und dich einfach gefreut hast. Erinnerst du dich? Ja genauso ist Freude.

Wenn du Hilfe brauchst, um deine Freude zu entdecken oder deine Hindernisse aus dem Weg zu räumen, dann melde dich doch bei mir.

Gutes Gelingen beim (wieder)entdecken deiner Freude!

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